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Fehler sichtbar machen! - drei Tipps zur Förderung einer positiven Fehlerkultur

Die ‚digitale Transformation‘ ist ein viel diskutiertes Thema und stellt ganze Branchen vor neue Herausforderungen. Geschäftsmodelle, die sich jahrelang bewährt haben, müssen dem globalen Wandel angepasst werden, um stets marktgerecht zu bleiben. Durch diese Transformation wird die Gesellschaft sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext mit radikalen Veränderungen konfrontiert. Diese radikalen Veränderungen betreffen nicht nur Start-ups, dauerhafte Trends durch neue Generationen von Technologien fordern auch etablierte Unternehmen heraus, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und anzupassen. Dadurch verschieben sich kontinuierlich die akzeptierten Grenzen des Machbaren, und Misserfolg muss in Kauf genommen werden, da sich nicht immer jedes innovative Geschäftsmodell auch als Erfolg herausstellt. Treiber dieser Veränderungen sind die Phänomene Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität, die das Akronym #VUKA definieren. Die Veränderungen verschiedener Parameter erfordern nicht nur ein Anpassen der Organisation, sondern die Mitarbeiter müssen sich ebenso anpassen. Es werden Fachkräfte mit einem #Digital Mindset und #Digital Skills gefordert, die eine allgemeine Haltung und Fähigkeit besitzen, mit technologischen Trends umzugehen, um auf die noch unbekannten Herausforderungen der VUKA-Welt schnell, selbstorganisiert und kreativ antworten zu können.

Das überträgt sich auch auf Teamebene. Gewohnte Denk- und Handlungsmuster müssen infrage gestellt werden und sich kontinuierlich anpassen, was vor allem ein hohes Maß an Agilität sowohl in der Organisation als auch in den Teams erfordert. Daraus wird erkenntlich, dass eine gelebte positive Fehlerkultur ein wesentlicher Schlüsselfaktor, speziell in diesen dynamischen und komplexen Zeiten ist. Will man als Organisation bestehen, so muss neues ausprobiert werden und das Risiko Fehler zu machen, eingegangen werden. Es erfordert kreative und entscheidungsfreudige Mitarbeiter, die zum Wohle der Organisation möglichst agil handeln - aber das wiederum setzt eine positive Fehlerkultur voraus!  

Das dadurch resultierende Gefühl der ständigen Unsicherheit verängstigt selbst risikobereite Mitarbeiter. Ein probates Gegenmittel, um Unsicherheit zu reduzieren, scheint in der #psychologischenSicherheit zu bestehen. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, auf zwischenmenschliche Risiken einzugehen, ohne Angst vor Sanktionierung haben zu müssen. Diese Philosophie wird auch von Google als Erfolgsgeheimnis gelebt. Denn nur wem es erlaubt ist, Fehler zuzugeben, wird aus ihnen lernen, seine Ideen frei äußern und somit für Innovation und effektive Entscheidungen sorgen. Vor allem „unvermeidbare Fehler in einem komplexen Umfeld“ oder „kluge Fehler an der Grenze des Wissens“, wie sie die Harvard-Professorin Amy Edmondson nennt, sind für das erfolgreiche Agieren in der VUKA-Welt unvermeidbar und sollten daher besonders positiv bewertet werden. Doch um eine positive und innovative Fehlerkultur zu schaffen, gilt es, definierte Fehler zu akzeptieren und Sanktionsfreiheit zu garantieren.  

Drei Tipps zur Förderung einer #positivenFehlerkultur:  

#Tipp 1 - Nutze die #PsychologischeSicherheit als Basis  
#Tipp 2 - Macht Eure Fehler im Unternehmen sichtbar! -  #konstruktiverFehlerumgang für mehr Mitarbeitermotivation
#Tipp 3 - Nutze die #Fehlerampel – Fehler ≠ Fehler

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