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6 Workhacks für die neue Arbeitswelt

Einfach mal machen, statt lange zu planen. Hacks sind einfache Methoden, mit denen ihr schnell und einfach einen Unterschied in eurer Zusammenarbeit machen könnt. Sie schaffen kleine Irritationen und sind damit bestens geeignet, um Routinen und Strukturen aufzubrechen oder zu hinterfragen. Das Beste? Ihr könnt sie selbstständig in eurem Team umsetzen und damit den Kulturwandel bottom-up anfeuern.

Wir haben euch 6 Workhacks für die neue Arbeitswelt zusammengestellt:

1)      Delegationsliste: Welche Entscheidungen trefft ihr heute als Führungskraft, die ihr delegieren könntet? Oder: Welche Entscheidungen trifft heute eure Führungskraft, die viel effizienter im Team getroffen werden könnte? Wir machen diese Übung regelmäßig in Workshops. Seid sicher, diese Frage ist ein echter Gamechanger, um Hierarchien ganz praktisch zuverflachen und effizienter zusammenzuarbeiten.

2)      Museums-Übung: Fragt euch „Was machen wir künftig nicht mehr? Was kommt ins Museum?“. Statt immer mehr zu machen, habt Mut und traut euch Berichte, Protokolle, Kontrollschleifen, die viel Zeit kosten, aber nichts bringen, einfach abzuschaffen. So bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

3)      Timeboxing: Arbeit dehnt sich so lange aus, wie es Zeit gibt. Deshalb setzt euch bewusste Zeitfenster für eine Diskussion, ein Meeting, ein Brainstorming. Vereinbart zu Beginn gemeinsam, wie viel Zeit ihr euch nehmen wollt. Eine Person ist verantwortlich dafür, die Uhr im Blick zubehalten. Wenn die Zeit vorbei ist, wird nicht mehr weiterdiskutiert. Damit gehören endlose Meetings ohne Ergebnis der Vergangenheit an.  

4)     „Why-Talk“: Unsere To Do-Listen sind voller Aufgaben und Themen. Wir tun viel – den ganzen Tag. Oft wissen wir aber nicht, warum wir all die Dinge tun. Ganz nach Simon Sineks „Why-How-What“, nehmt euch einen Zeitraum für das nächste Meeting und hinterfragt: Warum tun wir, was wir tun? Was ist das Ziel, was ist der Auslöser für diese Aufgaben und Themen? Und: Ist das, was wir tun, wirklich sinnvoll?

5)      Kudos verteilen: Jeder Mensch freut sich über nette Worte und Wertschätzung. Also schreibt euren Kolleg:innen einfach mal, was ihr besonders an ihnen schätzt. Online gibt es auch vorgedruckte Kudokarten, die ihr nur noch mit persönlichen Worten beschreiben müsst. Auch in Microsoft Teams könnte ihr virtuell ein Lob aussprechen.

6)      Retrospektive: Was, wenn es für eure täglichen Aufgaben und Zusammenarbeit viel effizientere Wege und Stellhebel gibt? Nehmt euch unbedingt regelmäßig Zeit über das „Wie“ eurer Zusammenarbeit zu sprechen. Die einfachste Form dafür ist: „Keep – Was machen wir weiter?“, „Stop – Womit hören wir auf?“, „Start – Womit fangen wir an?“. Mit Retrospektiven verbessert ihr nicht nur eure Zusammenarbeit, sondern stärkt auch die Vertrauens- und Feedbackkultur in eurem Team.

Welchen der 6 Workhacks für die neue Arbeitswelt probiert ihr zuerst aus?

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